
Quartalsausflug mit Höhenmetern – oder: „Das ist wirklich der letzte Aufstieg!“
Manchmal muss man einfach raus – aus dem Büro, dem Alltag und dem ewigen Pixel-Perfektionieren. Genau das haben wir im April gemacht – beim wohlverdienten Quartalsausflug.
Diesmal stand etwas auf dem Programm, das mit „kurzer Spaziergang“ ungefähr so viel zu tun hatte wie „nur mal kurz E-Mails checken“ mit einem halben Arbeitstag – denn es folgte eine 13-Kilometer-Wanderung durch die Schrammsteine.
Was wir noch dabei hatten? Einen Kollegen, der sehr überzeugt davon war, dass wirklich gleich der letzte Aufstieg kommt…
Der erste „wirklich letzte“ Anstieg
Dann kam er – der Moment, an dem aus einem gemütlichen Spaziergang ein echtes Abenteuer wurde: der „richtige Aufstieg“.
Und mit ihm der Running Gag des Tages.
Ein Kollege (Name der Redaktion bekannt) – voller Überzeugung und mit beneidenswertem Optimismus – etablierte zuverlässig folgenden Status und verkündete regelmäßig: „Das ist der letzte Aufstieg. Wirklich.“
Spoiler: War es natürlich nicht.
Kaum war ein Anstieg geschafft, wartete schon der nächste. Und noch einer. Und… naja, ihr versteht das Prinzip.
Oben angekommen – und die Aussicht ist einfach 100/10
Als wir schließlich irgendwann – nach mehreren „fast geschafft“-Momenten – oben standen und auf dem oberen Terrassenweg unterwegs waren, war klar: Jeder einzelne Höhenmeter hat sich gelohnt.
Die Aussicht? Einfach spektakulär.
Mit Blick Richtung Zirkelstein, Kaiserkrone und Zschirnstein wurde aus „Wir gehen mal wandern“ plötzlich ein kleines Highlight des Jahres.
Hier oben wurde kurz durchgeatmet, gestaunt – und natürlich etwas Content kreiert – schließlich müssen auch Ausflugsfotos irgendwo zwischen Team-Chat und Website landen.
Heilige Stiege, Carolafelsen & Co. – das Abenteuer geht weiter
Wer dachte, das war’s, hat offensichtlich noch nie eine gute Route geplant. Über die Heilige Stiege, den Reitsteig und den Carolafelsen ging es weiter, gefolgt von der oberen Affensteinpromenade und diversen anderen Wegen, deren Namen man sich spätestens beim nächsten Anstieg sowieso nicht mehr merken konnte. Zwischen „malerisch“ und „sportlich ambitioniert“ war aber alles dabei. Zwischendurch gab’s zum Glück immer wieder kleine Pausen – perfekte Momente, um die Aussicht zu genießen, Energie zu tanken und die Beine davon zu überzeugen, dass sie weiterhin Teil des Teams sind.
Ziel erreicht: Schrammsteinbaude – und das absolut verdient
Zurück im Zahnsgrund wartete das verdiente Finale in der Schrammsteinbaude – praktischerweise auch noch ein Kunde von uns. (Man könnte sagen: End-to-End-Erlebnis.)
Und sagen wir es so: Nach 13 Kilometern und gefühlt 47 „letzten Aufstiegen“ schmeckt einfach alles doppelt so gut.
Gutes Essen, entspannte Gespräche und das Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben – genau das macht solche Ausflüge aus.
Mehr als nur ein Wandertag
Was wir von unserem Ausflug mitnehmen?
- Muskelkater (ein bisschen)
- Aus „nur eine kleine Strecke“ werden schnell 13 km
- „Der letzte Anstieg“ ist ein dehnbarer Begriff
- Gute Teams funktionieren nicht nur im Büro, sondern auch am Berg
Als Internetagentur verbringen wir viel Zeit damit, digitale Lösungen zu bauen – Websites, Systeme, Code. Aber genau solche Tage zeigen, wie wichtig das Analoge ist: gemeinsam unterwegs sein, lachen, schwitzen und einfach mal abschalten.
Und wer weiß – vielleicht ist der nächste Quartalsausflug ja etwas flacher.
Oder auch nicht… ;)







